Sep
guckst du hier…
http://www.operieren.de/content/e3224/e1…
und beim nächstenmal fragst du gleich den azt… das ist der mann im weißen kittel der das wort als erster gesagt hat :)))
Answer:
Die Plexusanästhesie wird in der Regel von einem Narkosearzt (Anästhesist) vorgenommen, der mit dem Arzt, der den eigentlichen Eingriff durchführt, zusammenarbeitet.
Um die Nervenleitung und damit auch die Weitergabe von Schmerzreizen zu blockieren, werden kleine „Vorräte“ (Depots) eines langwirkenden Lokalanästhetikums in die unmittelbare Umgebung von Austrittsstellen empfindungsleitender (sensibler) Nerven gespritzt.
Am häufigsten wird die Plexusanästhesie im Bereich des Armes und der Schulter vorgenommen. Die Nerven, die für Gefühl und damit auch für Schmerzempfinden in Arm und Schultern sorgen, ziehen von der unteren Halswirbelsäule durch die Achselhöhle zum Arm, wo sie sich in Einzelnerven aufteilen. Je nachdem ob Schulter, Arm oder Hand operiert werden sollen, kann dieser Nervenstrang (Plexus brachialis) im Bereich der Achselhöhle, unter oder oberhalb des Schlüsselbeins oder am Hals blockiert werden.
Auch am Bein ist eine Plexusanästhesie möglich, sie wird dort aber seltener vorgenommen.
Um die richtige Stelle zu finden, wird ein sogenannter Nervenstimulator verwendet, der schwache, nicht schmerzhafte Stromstöße aussendet. Liegt die Nadel dann an der richtigen Stelle in unmittelbarer Nähe des Nerven, kommt es dadurch zu Zuckungen im Nervenversorgungsgebiet (z.B. Hand oder Fuß). Erst dann spritzt der Arzt das Betäubungsmittel. Nach 10 bis 20 Minuten ist das Versorgungsgebiet der Nerven absolut empfindungslos, Sie spüren für mehrer Stunden in diesem Bereich nichts mehr und können Arm oder Bein nicht bewegen. Erst dann wird mit dem Eingriff begonnen.
Falls Sie doch etwas Angst vor dem Eingriff haben und nicht unbedingt alles genau mitbekommen wollen, besteht meist die Möglichkeit, zusätzlich ein Schlafmittel injiziert zu bekommen. Sie „verschlafen“ dann den Eingriff weitgehend, wobei der Schlaf aber nicht so tief wie bei die Vollnarkose ist.
In welchen Situationen ist dieses Verfahren zu empfehlen?
Eine Plexusanästhesie im Bereich des Armes eignet sich bei allen Eingriffen im Bereich der Schulter, des Unterarmes, des Handgelenks und der Finger. Dies kann z.B. die Operation des Karpaltunnelsyndroms, des schnellenden Finger oder auch die Versorgung eines Unterarmbruches sein. Auch zur Behandlung von Schmerzzuständen wird die Plexusanästhesie eingesetzt.
Die Plexusanästhesie im Bereich des Beines kann z.B. bei Eingriffen an der Vorderseite der Oberschenkel empfohlen werden.
Wer ist für dieses Verfahren nicht geeignet?
Nicht angewandt werden darf das Verfahren bei einer Allergie gegen Lokalanästhetika. Ansonsten entscheidet vor allem der Ort des Eingriffs darüber, ob eine Plexusanästhesie in Frage kommt.
Wie ist das Risiko einzuschätzen?
Mögliche Komplikationen sind Blutergüsse und Infektionen im Bereich des Einstichs durch das Eindringen von Keimen. Letzteres lässt sich aber meist durch entsprechende Hygienemaßnahmen vermeiden. Angst vor einer Nervenverletzung brauchen Sie nicht zu haben, da die Spitze der verwendeten Nadel eher stumpf und abgeschrägt ist und Sie eine direkte Berührung der Nerven mit der Nadel sofort als Schmerzreiz merken würden.
Zwar sind die Betäubungsmittel, wenn sie in den Kreislauf geraten, nicht ganz ungefährlich. Bei der Plexusanästhesie ist das aber so gut wie ausgeschlossen. Die Stoffe werden vom Körper an Ort und Stelle gleich abgebaut und die blockierten Nerven funktionieren wieder.
Was passiert danach und was müssen Sie beachten?
Nach dem Eingriff ist der entsprechende Körperteil noch für einige Zeit betäubt. In diesem Zeitraum sollten Sie vorsichtig sein, da Schmerzen als Warnsignal (z.B. beim Berühren einer heißen Herdplatte) wegfallen.
Die sonstige Nachbehandlung hängt von der Art des vorgenommenen Eingriffs ab. Hierüber wird Ihr Arzt Sie umfassend aufklären.
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Expertencheck, Dr. Liebald 24.01.2006
Answer:
Plexusananästhesie = Leitungsanästhesie
Unter einer Leitungsanästhesie (Leitungsblockade) versteht man die gezielte Ausschaltung bestimmter Nerven bzw. Nervenäste durch Umspritzung mit Lokalanästhetika als eine Form der Regionalanästhesie. Die Leitungsanästhesie dient vor allem dazu, das von dem betroffenen Nerven versorgte Gebiet während eines operativen Eingriffs schmerzfrei zu halten. Als Nebeneffekt werden vegetative Fasern vorübergehend deaktiviert (Sympathikolyse).
Beispiele für Anwendung der Leitungsanästhesie sind:
Spinalanästhesie (rückenmarksnahe Leitungsanästhesie)
Periduralanästhesie (rückenmarksnahe Leitungsanästhesie)
Pudendusanästhesie
Leitungsblockade des Plexus brachialis
Leitungsblockade des Plexus lumbalis
Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior für zahnärztliche Eingriffe am/im Unterkiefer
Leitungsanästhesie der Rr. digitales der Nn. medianus sive ulnaris, also Ausschaltung der die Finger versorgenden Äste der in die Hand ziehenden Nerven zur Versorgung von Fingerverletzungen (sogenannte Leitungsanästhesie nach Oberst)
Der Vorteil der Leitungsanästhesie ist die sichere Schmerzauschaltung größerer Gewebegebiete, ohne dass eine Narkose eingesetzt werden muss. Die Technik wird daher häufig bei ambulanten Operationen verwendet.
Knutschaaa ;oP
Answer:
Hallo Dana
Google hat mir in einer halben Sekunde die Erklärung gezeigt!
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