Apr
Alk zerstört mich. Der Liter, den ich am Tag weg schlucke, läßt mich vergessen, in welche Schei… ich mich begeben habe.
Dabei hatte ich einen stressigen aber gutbezahlten Job. Hab immer wieder zur Flasche gegriffen, um den Stress zu vergessen; dann Lappen weg, Job weg. Seitdem Gelegenheits-Jobs. Der Spritt lähmt mich - ich saufe, dann hab ich paar Stunden Ruhe. Dann weck ich auf und hab keinen Bock, irgnedwas anzufangen. Dann denke ich: Schei…, Du mußt mit dem Saufen aufhören. Manchmal klappt das auch und ich trinke nur paar Bier nach Feierabend oder in der Mittagspause. Das erste Glas Alk muß Sekunden später gleich mit dem zweiten schmackhaft gemacht werden. Der Rest ist allen Alkis bekannt. Und meine liebe Frau, die den ganzen Schei. mit ansehen muß, die ich abgöttisch liebe, weil sie der beste Mensch in meinem Leben ist, weiß nicht, wie sie mir helfen kann. Manchmal streite ich mit ihr, kann mich am nächsten Tag aber nicht daran erinnern. Wenn sie mir dann erzählt, worum es ging… totaler Blödsinn. Nüchtern würde ich mich keine 10 Sekunden über sowas unterhalten. Es tut mir so leid, sie hat was besseres verdient. Unsere beiden Töchter (2 und 6) sind die wundervollsten Geschöpfe auf diesem Erdball. Sie sind hübsch und pfiffig und das, was ich mir als junger Mann immer gewünscht hatte. Wie kann ich ihnen die Bildung geben, die sie benötigen - so jedenfalls nicht…
Habe hier viel über die AAs (auch hier ebiYC) gelesen - die gibts hier aber nicht - wohne im Nordosten Brasiliens.
Freunde:? Die, mit denen ich verkehre, sind gute Menschen, sehr gute sogar - haben mir schon oft geholfen und mir Jobs verschafft; saufen selber auch gern und reichlich. Tja, ich heule hier dämlich vor mich hin, halbe Pulle im Kopf und weiß nicht den richtigen Weg…
An alle, die das nicht kennen: Spart Euch Eure Kommentare !
An alle, die das kennen: Wie komme ich aus diesem Teufelskreis? Ich schäme mich so! Hier bin ich halbwegs anonym, kann daher so schreiben. Bin für jede Hilfe dankbar.!
Herzlichen Dank
Answer:
Helfen kann nur einer Dir…das bist Du selbst…
Male Dir Dein Desaster realistisch aus…wäre doch Horror, wenn die Frau die Kinder mitnimmt und verschwindet…?! Oder?
Du sitzt noch nicht tief genug im Dreck…
Nimm meine Worte als das an, wie sie gesagt werden…es soll Dich nicht runtermachen…Aber Deine Situation ist Dir noch nicht voll bewußt!
Mir sind Fälle bekannt…wo Heroinabhängige unter Lebensgefahr und allein
den Drogenentzug durchgezogen haben…unter unvorstellbaren Entzugserscheinungen…kein Methadon…n i c h t s.
Sie gingen in eine im Wald gelegenen Hütte, die sie dort erbauten, es war eher ein Erdloch…dort verkrochen sie sich und nahmen…nichts!
Zwei gaben auf, zwei hielten durch. Verdreckt, kaputt an Leib und seele kamen sie nach drei wochen da raus. Freunde stellten immer wieder Esswaren und Wasser in die Nähe dieser Hütte…niemand sah die jungs in ihrer Hütte..aber sie zogen es durch.
Anschließend gingen sie in eine Reha wegen der kathastrophalen körperlichen Verfassung. Wir hoffen alle, dass sie ein für allemal aus dem Sumpf der Abhängigkeit herausgekommen sind…
Wie immer Du gestrickt bist…n u r das Wollen, der wille zählt.
Millionen Abhängige versuchen es wieder und immer wieder sich frei zu machen…und viele sind in keiner Partnerschaft, keine Kinder, keine Freunde…und haben nicht die Motivationsgründe: Familie, Frau Kinder
Du hast gute Ausgangsposition…wie Du schilderst…durchziehen mußt Du es allein…und das geht nur durch Verzicht auf das, was Dich irgendwann umbringt…Vielleicht steht niemand an Deinem Grabe…wer weiß…Du bist klug und weißt, dass Abhängigkeit nicht nur den Betroffenen allein zerstört…die gesamte Umgebung wird knallhart getroffen und mit vernichtet…
Deine Frage…was tun…
Klare Ansage: Wenn Dich das Saufen Wollen überkommt…renn in den Busch oder sonst wohin…renn Dir die Lunge aus dem hals.
Informiere Deine Familie, Deine Freunde, dass es sein könnte, dass Du für einige Stunden ab und zu verschwindest…
Protz nicht mit: Jetzt hör ich auf zu trinken…jeder neue Beginn zieht Frust in Dir und in Deiner Familie nach sich. Und jedes neue Versagen schwächt Dich…
Rede nicht, handle.
Es gäbe noch vieles zu sage…ich bin überzeugt…Du weißt, was zu tun ist!
Ein letztes…mach nicht den Jammerlappen…erinnre Dich, wie Du warst,
als sich Deine Frau in Dich verliebte.
Adios
Answer:
Hallo,
dein Alkoholmißbrauch ist vermutlich Ausdruck einer tiefer sitzenden Störung innerhalb deiner Persönlichkeitsstruktur und kann von daher als ein verzweifelter Selbstheilungsversuch angesehen werden. Aber auch dein soziales Umfeld scheint nicht minder problematisch zu sein (Trinkermilieu?).
Betroffen scheinen mir vor dem Hintergrund der Persönlichkeitsstruktur insbesondere Selbstbild und Selbstwert. Du schreibst, dass deine Frau "etwas besseres verdient", entwertest dich selbst…
Eventuell hast du ja viele solcher negativen Gedankenmuster, ein negatives Selbstbild und neigst diesbezüglich zu Depressionen…? (Hierbei könnte eine [kognitive] Verhaltenstherapie Abhilfe schaffen, aber auch sonst sehr hilfreich sein.)
Ohne Therapie (evtl. auch Selbsthilfegruppe) wird es wohl sehr schwierig sein, sich vom Alkohol zu distanzieren. In jedem Fall bedarf es sogenannter Ersatzbefriedigungen, einem Ausgleich für das Alkoholproblem oder gar die Sucht. Zu aller erst musst du jedoch dein Problem "professionell" abklären lassen; begebe dich hierzu zu einem gemeinnützigen Verein, einem Arzt, Klinik etc.!
Nun liegt es an dir, etwas zu tun -
alles Gute!
Answer:
Ich persönlich kann Deine Situation zwar (zum Glück) nicht nachvollziehen, erspare mir dennoch meinen Kommentar nicht
Zu Dir an sich muss ich sagen: Respekt, dass Du Deine Sucht als Krankheit anerkennst, und zu verstehen versuchst, dass sich etwas ändern muss.
"Selbsteinsicht ist der erste Weg zur Besserung", so besagt es eines unserer Sprichwörter. Garantiert habt auch ihr in Brasilien Ärzte oder Psychologen, denen Du Dein Leid klagen kannst, und die Dir helfen können. Es müssen ja nicht die anonymen Alkoholiker sein, Hauptsache Du suchst Dir Hilfe und lässt Dir helfen. Auf alle Fälle würde ich an Deiner Stelle nicht meinen Status auf´s Spiel setzen!
Alles Gute!
Im Gruße
Answer:
Rede mit deinem Hausarzt,wenn du dich nicht traust rufe mal bei den AA an,gibt es in jeder Stadt.
Tu es nicht nur für dich sondern auch für deine Familie,sonst zerstörst du auch deren Leben.
Du mußt dich nicht schämen,das ist eine Krankheit.
Viel Glück und Mut.
(sorry,das mit Brasilien las ich eben erst)
Eventuell mal an eine kirchliche Institution wenden.
Es muß doch Hilfen geben,bist ja nicht alleine mit diesem Problem.
Gruß Mama
Answer:
bevor du dich selber weiter bemitleidest
schnapp dir das Telefonbuch, such dir die örtliche Suchtberatungsstelle raus und ruf da morgen an
vereinbare dir baldmöglichst nen Termin
über diese Anlaufstelle stehen dir alle möglichen Arten von Hilfe offen
vorrausgesetzt du möchtest diese annehmen
viel Glück ….
Nachtrag: ich kenn mich da (leider) sehr gut aus
Answer:
immer wenn du den zwang verspürst, dich wegknallen zu müssen, dann denk an deine kinder und was du ihnen später bieten kannst, wenn das so weitergeht.
wenn du zu hause bist, dann spiel oft mit ihnen.
während du das machst, wirst du ja nicht trinken.
wenn du unterwegs bist, dann nimm kein geld mit, damit du dir nichts kaufen musst.
Answer:
zu den anonymen alkeholikern und eine therapie machen
Answer:
hi! glaub mir. du musst eine therapie machen. ich rate dir in eine klinik zu gehen. mir hat das sehr geholfen!
viel glück noch! ich drück dir die daumen!
Answer:
Jetzt sofort aufhören und ein Jahr nichts! trinken. Wenn du das nicht klapp brauchst du Hilfe. Morgen nicht übermorgen.
Answer:
Hallo,
ich war zwar noch nie ein Alkhi, hatte aber dafür mit anderen Drogen so meine Schwierigkeiten.
Das beste und einfachste wäre eine Therapie.
Diesen Weg bin ich aber nicht gegangen. Ich habs auch auf eigene Faust geschafft. Ich wollte mich in meiner Familie und bei der Arbeit nicht als Abhängige outen. Aus diesem Grund hab ich mir selbst da raus geholfen, aber leicht war es nicht. Das ich ein Problem habe, hab ich erst gemerkt, als ich bewusstlos unter dem Couchtisch wieder aufgewacht bin und mich an nix erinnerte.
Mir hat Sport geholfen. Egal was, hauptsache bewegen und je extremer umso besser. Die meisten Drogis sind heute Extremsportler.
Außerdem halte Dich von den Leuten fern, mit denen Du säufst. Die ziehen Dich immer wieder nach unten. Hab damals auch die meisten Freundschaften beendet, weil ich dann immer damit konfroniert wurde.
Also halt die Ohren steif.
Du hast es in der Hand. Sonst niemand.
Answer:
Hallo! Ich kenne das zwar nicht von mir persönlich, aber von einigen sehr guten Bekannten und zum Thema Drogen überhaupt von meinem Sohn.
Egal, um welche Droge es geht, sie ist keine Lösung sondern ein Teil des Problems.
Aber es ist möglich, davon loszukommen.
Am Besten geht das natürlich in einer Gruppe Gleichgesinnter. Wenn es die in Brasilien in der Nähe nicht gibt, kannst du vielleicht Leute finden, die das gleiche Problem haben.
Dann kannst du dich mit ihnen zusammen tun.
Eine Strategie, mit dem Alkokol Schluss zu machen ist, ganz und gar darauf zu verzichten.
Nicht ein Bierchen, auch kein Schnäppschen sondern gar nichts. Ohne die kleinste Ausnahme.
Die AA's haben ganz gute Programme entwickelt, mit denendie Leute zurecht kommen.
1. Anerkennen, dass man seinem eigenen Problem gegenüber machtlos ist. Das können beispielsweise der Alkohol, andere Drogen, Sexsucht, die eigenen Gefühle usw. sein; je nach Thematik der Gruppe.
2. Zum Glauben kommen, dass nur eine Macht, die höher als man selbst ist, die eigene psychische Gesundheit wiederherstellen kann.
3. Den Entschluss fassen, seinen Willen und sein Leben der Sorge Gottes, wie ihn jeder für sich versteht, anzuvertrauen.
4. Eine gründliche und furchtlose Inventur von sich selbst machen.
5. Vor sich selbst und einem anderen Menschen gegenüber seine Fehler eingestehen.
6. Die Bereitschaft, „Charakterfehler“ von Gott entfernen zu lassen.
7. Demütig darum bitten, dass Gott sämtliche persönliche „Fehler“ beseitigt.
8. Auflistung aller Personen, denen Schaden widerfahren ist und die Bereitschaft und den Willen zur Wiedergutmachung entwickeln.
9. Wo immer möglich, die Menschen entschädigen, außer, wenn sie oder andere dadurch verletzt werden.
10. Innere Inventur fortsetzen und zugeben, wenn man im Unrecht ist.
11. Durch „Gebet und Besinnung“ versuchen (bzw. die Verbindung suchen), eine tiefe bewusste Beziehung zu Gott, wie ihn jeder für sich selbst versteht, zu verbessern und um die Erkenntnis beten, seinen Willen zu sehen und die Kraft, das umzusetzen.
12. Nach der nun erfahrenen spirituellen Erweckung versuchen, die Botschaft an andere Betroffene weiterzugeben und seinen Alltag nach den Grundsätzen der jeweiligen 12-Schritte-Gruppe auszurichten.
Diese Regeln funtionieren auch in der Familie und in einer Gruppe, die man selbst zusammenstellt.
Bei all dem solltest du dir auch klar machen, wie Wichtig dir deine Familie ist. Darum wäre es Grauenvoll, wenn die liebsten Menschen sich von dir trennen würden.
Die Chancen, dass deine Frau irgendwann aufgibt und bei aller Liebe geht und dich verlässt, um die Kinder und sich selbst zu schützen, sind relativ groß.
Da ist die Frage: "Ist der Alk so wichtig, dass ich Abhängig bleiben muss, obwohl ich damit alle vertreibe, die mir was bedeuten?"
Wenn die Antwort "NEIN" lautet, bist du auf dem richtigen Weg.
Dann hast du einen guten Grund, wieder gesund zu werden.
Außerdem musst du, sobald du begonnen hast abstinent zu leben, den guten Leuten, die deine Freunde sind, sagen, dass sie dir keinen Alkohol mehr geben sollen und dass es Wichtig ist, das Thema gar nicht erst anzuschneiden.
Bitte sie um Hilfe, die sie dir geben können, indem sie dich beim Entzug unterstützen.
Und bevor du anfängst, abstinent zu leben, solltest du unter ärztlicher Aufsicht oder noch besser im Krankenhaus einen Entzug machen.
Das kann nämlich, wenn du stark abhängig bist, leicht lebensgefährlich werden.
Diesen Teil solltest du auf gar keinen Fall alleine durchführen.
Mein Sohn hat den Entzug geschafft und zwei der guten Bekannten ebenfalls.
Ich wünsche dir viel Erfolg.
Answer:
hallo,
ich denke auch das du bei dem level ( 1 flasche ) nicht alleine davon runter kommst…
setzte dich am besten in deinem urlaub in den flieger und bewege deinen hintern hierher. in einer guten klinik bist du ca. 4 wochen, ( andere machen 4 wochen urlaub ) …dann hast du es hinter dir, und deine familie wird auch wieder glücklich sein., bevor sie dir den tritt in deinen ***** geben, denn so kann keine familie leben…und du weißt das du dich auf dünnem eis bewegst, da kannst du sie auch in den schönsten tönen loben, da wirst du über kurz oder lang den supergau erleben, wenn du jetzt nicht die notbremse von deiner seite aus ziehst…
ich habe auch die hölle hinter mir , mit meiner nichte, die ich aufnahm, weil niemand sie mehr ertragen konnte und wollte, sie hat aber jahrelang heroin gespritzt, was ich als noch schlimmer empfinde…sie war auch nach 4 wochen damit durch, und hat jetzt ihr schönes leben wieder…und das ist immerhin schon 5 jahre her, das sie diesen schritt gegeangen ist.