Der Sommer ist wieder die Hochsaison für Fußpilz, für manche Menschen ist es auch eine peinliche Jahreszeit. Wenn man bei anderen zu Besuch ist, kann man die Schuhe nicht ausziehen, aus Angst, dass jemand sagt, er rieche einen unangenehmen Geruch, und man wird unwillkürlich nervös und plötzlich rot im Gesicht. Fußpilz hat nicht nur einen starken, fischigen Geruch, sondern verursacht auch oft unerträglichen Juckreiz, was im Alltag peinlich sein kann.

1. Was ist Fußpilz?

n Fußpilz, auch bekannt als Hongkong-Fuß, wissenschaftlich als Tinea pedis bezeichnet, ist eine der häufigsten infektiösen Hauterkrankungen, die durch Dermatophyten verursacht wird, und ist hochgradig ansteckend.

nHäufig bei Erwachsenen und Jugendlichen, insbesondere bei jungen Männern, tritt es vor der Pubertät äußerst selten auf.

n manifestiert sich hauptsächlich in drei Formen:

1. Mazerations-Erosionstyp: Am häufigsten auftretend, bevorzugt in Finger- (Zehen-)zwischenräumen. Die Haut ist mazeriert und weißlich verfärbt, lässt sich leicht abziehen und hinterlässt eine gerötete, erodierte Fläche mit Exsudat, begleitet von unangenehmem Geruch.

2. Hyperkeratotischer Typ: Betrifft die Fußsohlen und die Innen- und Außenseiten der Füße, mit trockener Haut, verdickter Hornschicht, vertieften Hautlinien und erhöhter Neigung zu Rissen.

3. Blasentyp: Tritt häufig an den Handflächen und Fußseiten auf.Charakterisiert durch juckende, tiefsitzende Bläschen, die nach einigen Tagen eintrocknen und eine kragenartige Schuppung bilden.

Aus dem Internet

2. Gefahren von Fußpilz

nSelbstinfektion: Fußpilz geht oft mit Nagelpilz, Leistenpilz oder Handpilz einher, was durch benachbarte Infektionen oder unsortiertes Waschen der Kleidung verursacht werden kann.

nAnsteckung anderer: Die Infektion erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit den krankheitserregenden Pilzen, beispielsweise durch gemeinsame Nutzung von Schuhen oder Socken oder durch Barfußlaufen in Umkleideräumen oder Schwimmbädern.

nSekundäre Komplikationen: Insbesondere bei der macerierenden Form des Fußpilzes besteht eine erhöhte Anfälligkeit für bakterielle Sekundärinfektionen sowie für die Entwicklung von akuter Lymphangitis, Phlegmone und Erysipel. Bei ausgeprägter Entzündungsreaktion kann es zudem leicht zu lokalen ekzematösen Veränderungen oder zu einer generalisierten Dermatophytid-Reaktion kommen.

3. Behandlung von Fußpilz

Die topische Behandlung steht im Vordergrund und ist die Therapie der ersten Wahl für die meisten Patienten. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 1-2 Monate. Zu den topischen Medikamenten gehören Azole, Allylamine, Butenafin, Ciclopirox und Amorolfin. Die Auswahl des topischen Medikaments muss je nach Typ des Fußpilzes unterschiedlich erfolgen.

1. Bei Blasenfußpilz: Wählen Sie reizarme Cremes oder Lösungen wie Ketoconazol, Bifonazol-Creme oder -Lösung.

2. Bei intertriginös-mazerierter Tinea pedis: Zunächst kann eine äußerliche Anwendung von 3%iger Borsäurelösung oder 0,1%iger Rivanol-Lösung als feuchter Umschlag erfolgen, um die Exsudation zu reduzieren. Nach Rückgang der Exsudation können Pudder wie Miconazol-Puder aufgetragen werden. Nach Abtrocknung der Wundfläche können anschließend milde, wenig reizende Cremes oder Salben verwendet werden.

3. Bei hyperkeratotischer Tinea pedis: Es können Präparate mit starker keratolytischer Wirkung oder hoher Penetrationsfähigkeit gewählt werden, wie beispielsweise Salicylsäure-Vaseline oder Ciclopiroxolamin. Bei Bedarf kann auch eine Okklusionstherapie zur Steigerung der Wirksamkeit eingesetzt werden.

nSystemische Antimykotika werden hauptsächlich bei Patienten eingesetzt, bei denen eine lokale Therapie versagt hat, üblicherweise in Form von oralem Terbinafin oder Itraconazol.

nBei sekundärer bakterieller Infektion sollten Antibiotika kombiniert werden, bei Auslösung einer Dermatophytid-Reaktion können Antiallergika verabreicht werden.

4.Prävention von Fußpilz

Bei Fuß- und Handpilz ist eine rechtzeitige und gründliche Behandlung erforderlich. Bei begleitendem Nagelpilz sollte dieser gleichzeitig behandelt werden, um die Infektionsquelle zu beseitigen. Gleichzeitig ist es wichtig, gute Lebensgewohnheiten zu entwickeln, atmungsaktive Schuhe und Socken zu tragen und keine persönlichen Gegenstände wie Schuhe, Socken oder Fußbecken gemeinsam zu benutzen.