Diabetiker mit diesen Symptomen sollten auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit achten! Warten Sie nicht, bis Fußprobleme auftreten, um besorgt zu sein!
Diabetes-Freunde, haben Sie jemals das Gefühl, dass Ihre Füße kalt und taub sind? Oder treten beim Gehen plötzlich "intermittierende Claudicatio" auf? Diese scheinbar gewöhnlichen Symptome könnten Signale des Körpers seinGefahrenalarm!

Fünf Schlüsselsignale für Ischämie der unteren Extremitäten
- Kalte Füße und Kälteempfindlichkeit❄️
Auch in warmen Umgebungen fühlen sich die Füße kalt an und sind deutlich kühler als andere Körperteile. - Abnormale Taubheit oder Kribbeln
An den Füßen und Unterschenkeln treten häufig Ameisenlaufen, Nadelstiche oder brennende Gefühle auf, die nachts besonders ausgeprägt sind. - Hautverfärbung
Die Haut an den Füßen wird blass, violettrot oder dunkelrot, beim Hochlagern blass und beim Herunterhängen violettrot. - Beinschmerzen, Gehen mit Unterbrechungen♂️➡️
Schmerzen in den Waden nach einer Gehstrecke, die in Ruhe nachlassen und beim erneuten Gehen wieder auftreten – das ist die sogenannte Claudicatio intermittens. - Wunden heilen schwer ab.
Kleine Wunden oder Geschwüre an den Füßen heilen ungewöhnlich langsam ab und können sich sogar allmählich vergrößern.
Warum sind diese Symptome gefährlich?
Langfristig hohe Blutzuckerwerte schädigen die Gefäßinnenhaut, was zu Arteriosklerose, Verengung oder sogar Verschluss der Beinarterien führen kann. Gleichzeitig schädigt hoher Blutzucker auch die Nerven und verursacht eine "diabetische Neuropathie" – Patienten haben ein vermindertes Schmerz- und Temperaturempfinden und verletzen sich leicht, ohne es zu bemerken.
Ischämie der unteren Extremitäten + Neuropathie ist die "tödliche Kombination" des diabetischen FußsyndromsSchon leichte Abschürfungen können sich zu schwer heilenden Geschwüren, Infektionen oder sogar Gangrän entwickeln, was in schweren Fällen zur Amputation führen kann.
Vorbeugen ist besser als Heilen: Tun Sie diese sieben Dinge
- Tägliche Selbstuntersuchung der Füße
Überprüfen Sie täglich vor dem Schlafengehen Ihre Füße (ggf. mit Hilfe eines Spiegels) auf Wunden, Blasen, Rötungen oder Farbveränderungen.Ignorieren Sie die Zehenzwischenräume nicht! - Strenge Kontrolle des Blutzuckerspiegels
Nehmen Sie Medikamente nach ärztlicher Verordnung ein, überwachen Sie regelmäßig Ihren Blutzucker und halten Sie den Blutzuckerspiegel stabil. Dies ist die Grundlage zur Vorbeugung aller Diabetes-Komplikationen. - Auswahl geeigneter Schuhe und Socken
Tragen Sie lockere, atmungsaktive und weiche Schuhe und vermeiden Sie das Barfußlaufen. Wählen Sie Baumwollsocken und wechseln Sie diese täglich. - Richtiges Waschen und Pflegen der Füße
Waschen Sie die Füße mit warmem Wasser (≤37°C) für maximal 10 Minuten. Trocknen Sie sie anschließend sanft ab, insbesondere die Zehenzwischenräume. Tragen Sie eine Feuchtigkeitscreme auf, um Rissen vorzubeugen, aber vermeiden Sie dabei die Zehenzwischenräume. - Rauchen aufhören! Rauchen aufhören! Rauchen aufhören!
Rauchen verschlimmert die Gefäßverengung und -schädigung erheblich und erhöht das Amputationsrisiko signifikant. - Mäßige körperliche Aktivität♀️
Gehen Sie unter ärztlicher Anleitung spazieren oder praktizieren Sie Tai Chi, um die Durchblutung der unteren Gliedmaßen zu fördern. Überprüfen Sie vor dem Sport, ob die Schuhe passend sind. - Regelmäßige fachärztliche Untersuchungen
Alle 3 bis 6 Monate zur Nachuntersuchung in der Endokrinologie oder Diabetologie, mindestens einmal jährlich eine Ultraschalluntersuchung der Beingefäße und eine neurologische Untersuchung durchführen lassen.
Besondere Erinnerung
Wenn die folgendenNotfallBitte suchen Sie sofort einen Arzt auf:
- Neue Wunden oder Geschwüre an den Füßen
- Die ursprüngliche Wunde hat sich vergrößert, eitert und riecht unangenehm.
- Plötzliche starke Schmerzen und Schwellungen im Fuß.
- Verfärbung der Zehen oder Füße in schwarz
Diabetes-Management ist ein langwieriger Kampf, bei dem die Fußgesundheit den entscheidenden Unterschied macht. Geben Sie Ihren Füßen ab heute mehr Aufmerksamkeit, damit sie Sie sicherer und weiter begleiten können!