Wie sollten Grundnahrungsmittel verzehrt werden, um den Blutzucker besser zu kontrollieren?

Manche sagen, bei Diabetes darf man dies nicht essen und jenes nicht, und haben das Gefühl, nicht mehr richtig essen zu können, was sehr frustrierend ist.

1. Wie wählt man Grundnahrungsmittel aus?

Man sollte Grundnahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index wählen. Welche erfüllen diese Bedingung? Hier einige Beispiele:

Parboiled-Reis: Er behält den Geschmack und die Nährstoffe des Reises bei, entfernt überschüssige Stärke und lässt den Blutzucker nur langsam ansteigen.

Vollkorn- oder Sieben-Korn-Reis, also eine Mischung aus verschiedenen Getreidesorten, Hülsenfrüchten und Hafer, schmeckt gut und ist blutzuckerfreundlich.

Vollkorn-Brötchen oder Nudeln und Dampfbrote: Einige Betroffene stellen sie in festen Portionen her, die nur erhitzt werden müssen – sehr praktisch. Kürzlich habe ich welche für meinen Vater besorgt, sie schmecken ausgezeichnet und halten den Blutzucker stabil. Ein Brötchen wiegt genau 100 Gramm, man muss es nicht extra abwiegen.

Es gibt viele solcher Lebensmittel, die ich hier nicht alle aufzählen kann. Später werde ich sie gesondert erklären und zeigen, wie man sie auswählt. Wer diese Fähigkeit beherrscht, lernt wissenschaftlich zu essen, muss keine Angst vor bestimmten Lebensmitteln haben und muss nicht mehr unangenehmen Hunger ertragen. Wir Diabetiker haben es schon schwer genug, die Krankheit verursacht körperliches und seelisches Leid – da sollte die Ernährung nicht zur zusätzlichen Belastung werden. Manche Experten reden zwar salopp von weniger Essen und mehr Bewegung, aber wie man konkret Mahlzeiten zusammenstellt und portioniert, können sie nicht täglich überwachen. Diese Prinzipien kennt eigentlich jeder, da braucht man keine teuren Sprechstunden. Trotzdem vertrauen viele auf große Experten und Kliniken – aber können die einen täglich begleiten oder jede Mahlzeit anleiten? Dr. Wu ist nur ein einfacher Arzt, der direkt spricht, aber Diabetiker begleitend betreut und Blutzuckerprobleme jederzeit löst.

2. Wie viel Grundnahrungsmittel pro Tag sind angemessen?

Der Lebensstandard ist heute besser, man muss nicht wie früher viel Grundnahrungsmittel essen, um satt zu werden, wenn Gemüse und Fleisch fehlen. Jetzt kann man mehr Gemüse und mageres Fleisch essen und braucht weniger Grundnahrungsmittel – täglich etwa 150–300 Gramm, je nach Person.

3. Wie werden Grundnahrungsmittel zubereitet?

Das ist entscheidend und wichtig: Grundsätzlich sollten feine Getreide grob und grobe Getreide ebenfalls grob zubereitet werden. Beispiele: Viele sagen, bei Diabetes darf man keinen Brei essen, das ist zu pauschal. Ich sage, man kann Brei essen, aber man sollte Vollkorngetreide hinzufügen, nicht nur eine Sorte, und ihn nicht zu weich kochen. Bei kontrollierter Menge ist das möglich. Oder: Manche essen gefüllte Brötchen oder Pasteten aus Vollkorn, aber sie sollten nicht gebraten werden – die Kombination von Mehl und Öl wird beim Erhitzen zu einer Zucker-Fett-Mischung, die den Blutzucker schnell ansteigen lässt und langsam verstoffwechselt wird.

4. Wie isst man?

Essen ist eine Kunst – wer es richtig macht, erreicht seine Ziele, wer es falsch macht, riskiert Blutzuckerspitzen. Man sollte langsam und gründlich kauen, nicht zu hastig essen – ein Brötchen in drei Bissen geht nicht. Wer langsam isst, bei dem wird Glukose langsam und gleichmäßig aufgenommen, und die Insulinausschüttung kann folgen.

Das ist eine kurze Zusammenfassung, wie Diabetiker essen und Grundnahrungsmittel kombinieren sollten. Ich hoffe, Betroffene können davon profitieren, ihren Blutzucker kontrollieren, ein gutes Leben führen und vermeiden, durch Komplikationen zur Belastung für ihre Familie zu werden.