Patienten mit Typ-1-Diabetes, eingeschränkter Pankreasfunktion oder Typ-2-Diabetes sind für die Anwendung dieser Medikamentengruppe nicht geeignet.
Viele Menschen sind mit dieser Art von Medikamenten vertraut. Einige Diabetiker nehmen sie seit Jahren. Zu Beginn konnte der Blutzucker gut kontrolliert werden, doch nach einigen Jahren wurde die Kontrolle immer schwieriger. Nach einer Dosiserhöhung hielt die Wirkung wieder einige Jahre an, bevor die Werte erneut entgleisten. Die Dosis wurde ständig verdoppelt, doch der Blutzucker ließ sich immer schlechter kontrollieren, bis schließlich Insulin eingesetzt werden musste. Dies ist der typische Krankheitsverlauf der meisten Diabetiker, die Sulfonylharnstoffe einnehmen.
Welche Medikamente zählen zu den Sulfonylharnstoffen?
Dazu gehören Glimepirid, Gliclazid, Gliquidon, Glipizid und auch Xiao Ke Wan. Viele Diabetiker halten dieses Mittel für ein pflanzliches Präparat, doch tatsächlich enthalten 10 Pillen 2,5 mg Glibenclamid.
Warum sind diese Medikamente für Typ-1-Diabetiker und Typ-2-Diabetiker mit stark eingeschränkter Insulinfunktion ungeeignet?
Der blutzuckersenkende Mechanismus dieser Medikamente beruht auf der Stimulierung der Insulinsekretion durch die Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Bei Typ-1-Diabetes oder stark eingeschränkter Insulinfunktion ist die Funktion der Betazellen jedoch bereits erheblich beeinträchtigt oder nahezu erloschen. Eine weitere Stimulierung führt kaum zu einer nennenswerten Insulinausschüttung, sodass der Blutzucker nicht gesenkt werden kann. Stattdessen erhöht sich nur das Risiko für Leber- und Nierenschäden.
Warum kommt es bei langfristiger Einnahme von Sulfonylharnstoffen zu der beschriebenen zunehmend schlechteren Blutzuckerkontrolle und der Notwendigkeit steigender Dosen? Anfangs befinden sich die Betazellen lediglich in einem Zustand der Überlastung. Wird nicht rechtzeitig richtig interveniert, indem die Verbesserung der Insulinfunktion in den Vordergrund gestellt wird, sondern stattdessen nur der Blutzuckerwert gesenkt werden soll, werden diese überlasteten Zellen durch die Medikamente weiter stimuliert und langsam in den Zustand des Zelltods (Apoptose) getrieben. Solange die Anzahl der überlasteten Zellen die der absterbenden Zellen übersteigt, bleibt der Blutzucker noch akzeptabel. Mit der Zeit überwiegen jedoch die absterbenden Zellen, und dieselbe Medikamentendosis verliert ihre Wirkung. Die Dosis wird erhöht, ein Teufelskreis entsteht. Das Endergebnis ist das Absterben einer großen Anzahl von Betazellen, unkontrollierbarer Blutzucker, eine schlechte Wirkung von Insulin und das Auftreten von Folgeerkrankungen. Dieser Prozess schreitet oft schnell voran.
Daher konzentriert sich das ambulante Management auf eine systematische Anpassung zur Verbesserung der Insulinfunktion des Patienten und nicht auf die bloße Senkung des Blutzuckerwerts. Ernährung, Bewegung, Medikation, Emotionen, Schlaf und Ernährung sind gleichermaßen wichtig und unverzichtbar. Es gibt keinen Blutzucker, der nicht gesenkt werden kann – nur Behandlungsansätze, die nicht optimal sind. Alle Patienten in meinem ambulanten Managementprogramm haben normgerechte Blutzuckerwerte. Sicherlich werden einige sagen: "Das glaube ich nicht. Sind die Experten in den Krankenhäusern etwa weniger kompetent?" Ehrlich gesagt, in Theorie und Forschung kann Dr. Wu sicherlich nicht mit den Experten mithalten. Aber solange Sie sich in Dr. Wus ambulantem Managementprogramm befinden, stehe ich Ihnen rund um die Uhr für Anleitungen zur Verfügung und löse jederzeit alle Ihre Blutzuckerprobleme. Können die Experten, die Sie behandeln, das auch? Ich vermute, nein. Ohne einen Termin beim Experten bekommt man dort ja meist keine Behandlung.
Ein Diabetiker scherzte einmal: "Dr. Wu, Ihr Handy ist Ihr wertvollster Besitz." Dabei geht es nicht um den materiellen Wert des Handys selbst, sondern um die darin gespeicherten Informationen aller Patienten aus über zehn Jahren ambulanten Managements. Für jede Person sind der anfängliche Gesundheitszustand und der gesamte Behandlungsverlauf detailliert dokumentiert. Diese vollständige Datensammlung ist tatsächlich ein großer Schatz.