Heute kam ein Patient in seinen Dreißigern zu meiner Sprechstunde. Ich fragte ihn, was ihm unwohl sei, und er berichtete, dass er häufig müde sei, viel schlafe, seine Beine weich würden, wenn er aufgeregt ist, und sein Gesicht zittere. Ich erkundigte mich, wann diese Müdigkeit begonnen habe und in welchen Situationen er einschlafe. Er sagte, es habe letztes Jahr angefangen. Tagsüber könne er auf dem Sofa innerhalb von etwa einer Minute einschlafen, sogar während er mit anderen spreche. Auch wenn er sich wach fühle, könne er einschlafen. Die Anzahl der Schlafepisoden pro Tag sei hoch. Als ich ihn fragte, ob er Symptome beim Lachen habe, beschrieb er, dass seine Beine dann wie die eines Marionetten ohne Fäden seien. Beim Einschlafen erlebe er Halluzinationen, habe oft Albträume und könne Gespräche hören, wenn andere sprechen. Seine Schlafqualität sei sehr schlecht. Der Patient sei auch reizbar und ungeduldig. Aufgrund seiner Beschreibung vermutete ich, dass er an Narkolepsie leide. Ich riet ihm, seine Emotionen im Zaum zu halten und nicht ausfällig zu werden. Er solle keinen Alkohol mehr trinken. Bei der Untersuchung stellte ich fest, dass seine Blutfettwerte erhöht waren. Ich empfahl ihm, abzunehmen und sein Gewicht zu kontrollieren. Tagsüber solle er weniger essen und den Zuckerkonsum reduzieren, um weniger müde zu sein.