Das embryonale Rhabdomyosarkom ist zwar schwierig zu behandeln, aber es gibt dennoch Patienten, die geheilt werden. Diese Art von Tumor tritt hauptsächlich bei Kindern unter acht Jahren auf, wobei der Kopf- und Gesichtsbereich häufig betroffen ist. Derzeit besteht die Standardtherapie in einer Operation, wenn möglich, gefolgt von einer anschließenden Strahlen- oder Chemotherapie. Zusätzlich steht heutzutage auch die Protonentherapie zur Verfügung, bei der die Strahlung erst im Inneren der Tumorzellen freigesetzt wird, um Schäden an gesunden Zellen zu minimieren. Darüber hinaus kommt auch die traditionelle chinesische Medizin zum Einsatz. Obwohl die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt sind, gibt es dennoch geheilte Patienten. Nach erfolgreicher Tumorkontrolle wurden bei einigen kleinen Patienten rekonstruktive Gesichtsoperationen durchgeführt, die ihnen ermöglichten, ein normales Leben zu führen. Daher sollten Familien mit an embryonalem Rhabdomyosarkom erkrankten Angehörigen nicht den Mut verlieren, sondern eine aktive Behandlung verfolgen.