Diabetiker sollten regelmäßig den Augenhintergrund untersuchen lassen, um diabetischer Retinopathie vorzubeugen.
Nach dem Mittagsschlaf bemerkte die 56-jährige Tante Zhao plötzlich, dass ihr linkes Auge nichts mehr sehen konnte und das rechte Auge unscharf wurde. Voller Panik bat sie ihren Ehemann, sie sofort zum nahegelegenen Augencentrum zu bringen. Doch zu ihrer Überraschung litt auch ihr Ehemann an derselben Krankheit, die sie fast erblinden ließ.....

Ehepaar fast durch Diabetes erblindet
An einem Tag Mitte Februar bemerkte Tante Zhao nach dem Mittagsschlaf plötzlich, dass ihr linkes Auge nichts mehr sehen konnte und das rechte Auge zunehmend verschwommene Sicht zeigte. Voller Angst bat sie ihren Ehemann, sie umgehend zum Augencentrum des Taihe-Krankenhauses zu bringen.
Der Arzt informierte Tante Zhao, dass ihre Augen bereits an diabetischer Retinopathie litten, mit massiven Blutungen in der Netzhaut beider Augen, was einen sehr ernsten Zustand darstellte. Es stellte sich heraus, dass sie bereits seit drei Jahren unter verschwommener Sicht litt, dies jedoch aufgrund fehlender Schmerzen ignoriert hatte. Erst als sie plötzlich nichts mehr sehen konnte, suchte sie ärztliche Hilfe – doch da war es bereits zu spät.
Ich habe noch nie von diabetischer Retinopathie gehört und wusste nicht, dass Diabetes so große Auswirkungen auf die Augen haben kann. Tante Zhao hatte noch nie von diabetischer Retinopathie gehört, was zu bedauerlichen Folgen führte. Als ihr Ehemann von der Situation erfuhr, ließ auch er sich untersuchen. Wie erwartet wies auch er als Diabetes-Patient Netzhautveränderungen auf. Schließlich wurden beide Ehepartner zur Behandlung ins Krankenhaus aufgenommen.
Der leitende Arzt des Augencentrums führte an ihrem linken Auge eine minimalinvasive Vitrektomie durch, wodurch ein Teil ihrer Sehkraft erhalten werden konnte. Der Ehemann von Tanta Zhao benötigte hingegen eine medikamentöse Behandlung über einen gewissen Zeitraum.

Zunahme von Diabetes-Augenerkrankungen
Diabetes-Augenerkrankungen, Glaukom und Katarakt zählen weltweit zu den drei Hauptursachen für Erblindung. In den letzten Jahren haben viele Bürger traditionellen Augenkrankheiten wie Glaukom und Katarakt bereits große Bedeutung beigemessen und suchen meist rechtzeitig ärztliche Hilfe. Über Diabetes-Augenerkrankungen besteht jedoch nach wie vor geringes Bewusstsein und Unkenntnis.
Generell kann bei Diabetes-Patienten nach einer Krankheitsdauer von 8 bis 10 Jahren eine Retinopathie auftreten. Da sich Augenerkrankungen jedoch langsam entwickeln und im Frühstadium oft keine deutlichen Symptome zeigen, werden sie leicht übersehen. In der klinischen Praxis suchen viele Diabetes-Patienten aufgrund mangelnden Krankheitsverständnisses oder nachlässiger Untersuchungen erst ophthalmologische Hilfe, wenn ihr Sehvermögen bereits stark beeinträchtigt oder sie sogar erblindet sind – was wertvolle Behandlungszeit kostet.
Mit steigender Diabetes-Prävalenz nimmt auch die Häufigkeit von Retinopathien jährlich zu. In den letzten Jahren verzeichneten ophthalmologische Zentren in Krankenhäusern landesweit einen deutlichen Anstieg an Patienten mit diabetesbedingten Augenerkrankungen.

Hohe Erblindungsrate bei Diabetes-Augenerkrankungen
Diabetes hat erhebliche Auswirkungen auf die Augen. Im Frühstadium kann es zu Hornhautschäden mit Trockenheit und Unbehagen führen. Später kann es Linsentrübungen verursachen, die zu diabetischem Katarakt und Sehverschlechterung führen. Am schwerwiegendsten ist jedoch die diabetische Retinopathie.
Diabetische Retinopathie ist eine schwerwiegende mikrovaskuläre Erkrankung. Langfristig hohe Blutzuckerwerte führen zu anhaltender Minderdurchblutung und Sauerstoffmangel in der Netzhaut. Um die Versorgung sicherzustellen, bilden sich zahlreiche neue Blutgefäße auf der Netzhaut. Diese Gefäße sind von Natur aus fehlgebildet, äußerst fragil und neigen zum Platzen. Wenn große Blutmengen ins Augeninnere gelangen, kann es zu plötzlichem Sehverlust kommen, was die Behandlung äußerst schwierig macht. Neben Blutungen kann das Wachstum neuer Gefäße auch umliegendes Fasergewebe zerren. Langfristig kann dies zur Netzhautablösung und Erblindung führen. Neue Gefäße können auch im vorderen Augenabschnitt wachsen und ein Glaukom verursachen.

Daher weist die diabetische Retinopathie eine hohe Erblindungsrate auf.

Diabetes-Patienten sollten regelmäßige Netzhautuntersuchungen durchführen lassen

Obwohl diabetische Retinopathie schwerwiegende Folgen hat, kann frühzeitige Erkennung und Behandlung Erblindung wirksam vermeiden.

Erstens sollte konsequent auf Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettkontrolle geachtet werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden.
Zweitens sollten regelmäßige augenärztliche Untersuchungen der Netzhaut durchgeführt werden, um neue Gefäße frühzeitig zu erkennen. Diabetische Retinopathie spricht im Frühstadium gut auf Behandlung an, was Erblindung wirksam verhindern kann. Zudem ist in frühen Stadien lediglich eine Laserbehandlung der Netzhaut erforderlich, deren Kosten deutlich unter denen späterer Therapien liegen.
Schließlich sollten Diabetes-Patienten ihr Bewusstsein für diabetische Retinopathie schärfen. Neben gesunder Augenpflege ist bei Sehverschlechterung, Doppelbildern, Lichtblitzen, Augendruck, Schmerzen oder Gesichtsfeldausfällen sofort ein Arzt aufzusuchen.