Die Augen sind das aktivste und empfindlichste Organ des menschlichen Körpers. Daher sollte der Augenschutz bereits in jungen Jahren beginnen!

Menschen können heutzutage nicht ohne Fernseher und Computer auskommen. Beide erfordern eine hohe Konzentration der Augen. Mit der Zeit entwickeln viele Menschen unterschiedlich starke Symptome von Augenbelastung. Besonders unter Büroangestellten, die den ganzen Tag mit Computern arbeiten, leiden über 90% unter mehr oder weniger starken Augenbelastungserscheinungen. Der größte Nachteil der Computernutzung besteht darin, dass der Blick ständig auf einen begrenzten Bildschirm in fester Entfernung gerichtet sein muss. Die Augen müssen ununterbrochen auf Texte, Symbole oder Bilder als "lichtemittierende Objekte" fokussiert bleiben. Dies verringert die Blinkfrequenz, was zu einer reduzierten Tränenproduktion führt und die Augen leicht austrocknen lässt. Hinzu kommt, dass man bei der Arbeit am Computer oft so vertieft ist, dass man keine Pausen macht. Dadurch werden die Augen unbemerkt überlastet, was zu Rötungen, Tränen, Trockenheit und anderen Reizungen führen kann. Daher ist die Linderung von Augenbelastung zu einem dringenden Gesundheitsproblem für Büroangestellte geworden.

Augenärzte sind der Ansicht, dass man beim Fernsehen und bei der Computernutzung einige falsche Vorstellungen korrigieren, geeignete Augenübungen durchführen und im Alltag auf eine ausgewogene Ernährung achten sollte, um Augenbelastung wirksam vorzubeugen.

Drei falsche Vorstellungen

Falsche Vorstellung 1: Bei trockenen Augen Augentropfen verwenden.

Aufgrund langer Computerarbeit haben sich einige Menschen daran gewöhnt, täglich Augentropfen bei sich zu tragen und bei Trockenheit zu tropfen – manche sogar alle halbe Stunde – in der Annahme, dies schütze die Augen. Augenärzte weisen jedoch darauf hin, dass dies den Augen schadet. Medikamente haben allgemein Nebenwirkungen, und während gelegentliche Tropfen bei Trockenheit akzeptabel sind, können bei dauerhafter Anwendung Nebenwirkungen auftreten, die das Hornhautepithel schädigen. Die Erholung der Augen sollte vielmehr durch Entspannung erreicht werden, beispielsweise durch einen 15-minütigen Blick in die Ferne am Fenster oder durch leichte Bewegung.

Falsche Vorstellung 2: Fernsehen im Dunkeln.

Einige Menschen schalten beim Fernsehen oder bei der Computernutzung gerne das Umgebungslicht aus, so dass nur der Bildschirm beleuchtet ist. Experten weisen darauf hin, dass dies falsch ist, da der Kontrast bei solchen Lichtverhältnissen besonders hoch ist und die Augen sehr schnell ermüden. Langfristig kann dies die Sehkraft beeinträchtigen und die Augen schädigen.

Falsche Vorstellung 3: Konzentrierte Computerarbeit ohne zu blinzeln.

Manche Menschen blinzeln bei der Arbeit am Computer kaum, weil sie zu konzentriert auf den Bildschirm starren. Experten betonen, dass dies die Augen austrocknen lässt und mit der Zeit zu Fremdkörpergefühl, Tränen und sogar verschwommenem Sehen führen kann. Blinzeln ist ein natürlicher Mechanismus, um die Hornhaut feucht zu halten. Daher sollten Erwachsene, die am Computer arbeiten, unbedingt alle ein bis zwei Stunden Pausen einlegen und die Augen kurz schließen, um ihnen eine kurze Erholung zu ermöglichen.