Der frühlingshafte, milde Klima geht allmählich zu Ende, und der Sommer rückt schnell näher. Unter der anhaltenden Hitze, den Hitzewellen und der gleißenden Sonne des Sommers leidet nicht nur Ihre Haut, sondern möglicherweise auch Ihr „Fenster zur Seele“ – die Augen.

Der Sommer ist die Hochsaison für Augenkrankheiten, und in dieser Jahreszeit suchen besonders viele Patienten mit Augenproblemen ärztliche Hilfe auf. Experten weisen darauf hin, dass Outdoor-Aktivitäten, Wassersport, Schwimmen und das Tragen von Sonnenbrillen – scheinbar alltägliche Dinge – Ihren Augen schaden können. Wussten Sie, dass unsere Augen im Sommer diese „vier Ängste“ haben?

Erste Angst: Augenverletzungen

Expertenanalyse: Jeden Sommer behandeln Augenkliniken viele Patienten mit Augenverletzungen. Wenn das Auge versehentlich stumpf traumatisiert wird, sollten Sie sofort Augentropfen wie Chloramphenicol verwenden und dann das Auge mit einem sauberen Verband oder Taschentuch leicht abdecken, bevor Sie einen Arzt aufsuchen. Wenn das Auge durch scharfe Gegenstände durchbohrt oder aufgeschnitten wird und reißt, sollten Sie sich sofort hinlegen, das Auge nicht mit Wasser ausspülen oder Salben auftragen, sondern nur mit einer sauberen Abdeckung versehen und leicht mit einem Verband umwickeln. Druck auf das Auge sollte vermieden werden. Wenn sich ein Fremdkörper im Auge befindet, darf dieser nicht eigenständig entfernt werden. Kühlen Sie die Stelle mit Eis, lagern Sie den verletzten Bereich höher als das Herz und suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.

Darüber hinaus kommt es im Sommer häufig zu Augenverletzungen durch explodierende Bierflaschen oder durch Flaschenverschlüsse. Aufgrund der hohen Temperaturen im Sommer steht die Flasche unter hohem Druck, daher sollte sie vorsichtig behandelt werden, insbesondere beim Öffnen.

Zweite Angst: Augenverbrennungen

Expertenanalyse: Die intensive Sonneneinstrahlung im Sommer kann auch die Augen „verbrennen“. Bereits nach ein bis zwei Stunden direkter Sonneneinstrahlung können die Augen „Sonnenbrand“ erleiden. Symptome sind häufig gerötete und geschwollene Haut um die Augen, starke Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, tränende Augen und Schwierigkeiten, die Augen zu öffnen. In einigen Fällen kann es auch zu verschwommenem Sehen kommen.

Wenn diese Symptome auftreten, sollten Sie direkte Sonneneinstrahlung sofort vermeiden, die Augen mit kaltem Wasser kühlen und schnell einen Arzt aufsuchen.

Dritte Angst: Dunkle Sonnenbrillen

Expertenanalyse: Sonnenbrillen mit zu dunklen oder zu hellen Gläsern sind nicht ideal. Zu helle Gläser bieten unzureichenden Schutz vor Sonnenlicht, während zu dunkle Gläser die Pupillen erweitern und zu viel Licht ins Auge lassen, was die Netzhaut schädigen kann.

Bei der Auswahl einer Sonnenbrille sind polarisierte Gläser zu empfehlen. Ideal sind Farbtöne wie braun, grau oder dunkelgrün. Da blaues Licht die Augen schädigen kann, sollten Sie Brillen mit blauen Gläsern vermeiden. Zudem ist es ratsam, keine Billigprodukte zu kaufen, da unzureichender Augenschutz mehr schaden als nützen kann.

Vierte Angst: Bindehautentzündung

Jeden Sommer steigt die Zahl der Bindehautentzündungsfälle deutlich an. Bindehautentzündungen treten plötzlich auf, sind hochgradig ansteckend und haben eine kurze Inkubationszeit von manchmal nur ein bis zwei Tagen. Die Übertragung erfolgt häufig über Handtücher, Waschbecken, Türklinken oder Wasserhähne, die von Infizierten berührt wurden. Reibt man sich danach die Augen, kann man sich anstecken. Auch in Schwimmbädern ist die Ansteckungsgefahr hoch.

Expertenanalyse: Bei einer Bindehautentzündung handelt es sich um eine akute infektiöse Augenentzündung. Typische Symptome sind gerötete Augen, vermehrter Ausfluss, ein brennendes Gefühl, Lichtempfindlichkeit und das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben. In schweren Fällen können auch Kopfschmerzen, Fieber und geschwollene Lymphknoten vor den Ohren auftreten.

Im Sommer ist besondere Hygiene wichtig. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, vermeiden Sie es, sich die Augen zu reiben, und verwenden Sie niemals Handtücher aus öffentlichen Einrichtungen.