Vorzeichen für eine Prostatitis und wie man sie behandelt?
Da Prostatitis die körperliche und psychische Gesundheit von Männern ernsthaft beeinträchtigt und die Lebensqualität verringert, möchten viele Männer die Vorzeichen einer Prostatitis kennen. Wenn es tatsächlich Vorzeichen gäbe, könnte man die Wahrscheinlichkeit, an Prostatitis zu erkranken, deutlich verringern.
Tatsächlich gibt es vor dem Auftreten einer Prostatitis keine sogenannten verlässlichen Vorzeichen. Wenn sie auftritt, zeigt sie eine Reihe von Symptomen: Bei akuter bakterieller Prostatitis treten beispielsweise Fieber, Schmerzen und Völlegefühl im Unterbauch sowie häufiges, dringend benötigtes oder schmerzhaftes Wasserlassen auf. Bei chronischer Prostatitis treten Harnwegsbeschwerden wie häufiges Wasserlassen, Harndrang, verzögerter Harnstrahl, gespaltene Harnstrahlbildung sowie Schmerzen im Dammbereich auf; manche haben funktionelle Beeinträchtigungen wie erektile Dysfunktion (ED) oder vorzeitiger Samenerguss (PE). Eine Diagnose kann im Wesentlichen durch Routineuntersuchung des Prostatasekrets und bakteriologische Kultur sowie Prostata-Sonografie gesichert werden.
Obwohl das Auftreten einer Prostatitis keine sogenannten Vorzeichen hat, gibt es oft Auslöser, wie langes Sitzen (z. B. Fernfahrer, IT-Berufe), langjähriger Alkoholkonsum, übermäßiger Verzehr von scharfen und reizenden Speisen, übermäßige sexuelle Aktivität, unhygienische sexuelle Kontakte, Probleme mit den Geschlechtsorganen; bei manchen treten die Beschwerden bei Jahreszeitenwechseln auf. Manche chronische Prostatitiden entstehen durch unzureichend oder falsch behandelte akute bakterielle Prostatitis. Natürlich gibt es viele Fälle von Prostatitis ohne erkennbare Auslöser.
Wenn eine Prostatitis vorliegt, muss unterschieden werden, ob es sich um eine akute bakterielle Prostatitis oder eine chronische Prostatitis handelt. Bei akuter bakterieller Prostatitis muss die Infektionsbehandlung intensiviert werden; Antibiotika müssen in geeigneter Dosierung und ausreichender Dauer verabreicht werden. Eine gründliche Behandlung kann die Wahrscheinlichkeit der Übergangs in eine chronische Prostatitis verringern.
Bei chronischer Prostatitis wird eine kombinierte Therapie betont, die orale Medikamente (einschließlich sensitivitätsabhängiger Antibiotika, α-Rezeptorblocker, nichtsteroidale Antirheumatika, traditionelle chinesische Arzneimittel und Fertigarzneimittel), rektale Verabreichung (einschließlich entzündungshemmender Zäpfchen wie Diclofenac-Zäpfchen, z. B. 前列安栓), physikalische Therapien (einschließlich transrektaler Mikrowellenbehandlung, transrektaler chinesischer Kräuterklistier + Mikrowellenbehandlung, Biofeedback-Therapie, niederenergetische extrakorporale Stoßwellentherapie usw.), transurethrale Behandlungen (einschließlich transurethraler Prostatamikrowelle, transurethraler Medikamenteninjektionen; transurethrale Behandlungen sind mit gewissen Ursachen für Gewebsschaden und dem Risiko sekundärer Infektionen verbunden und werden daher seltener gewählt), regelmäßige Prostatamassagen (vor allem bei Männern mit fehlender sexualisierter Ejakulation). Außerdem kann man zu Hause warme Sitzbäder nehmen (hauptsächlich für verheiratete Männer ohne Kinderwunsch; bei Männern mit Kinderwunsch wird dies nicht empfohlen). Bei lokalen Hygieneproblemen wird eine Zirkumzisionsoperation empfohlen. In der traditionellen chinesischen Medizin hat die orale Einnahme chinesischer Kräuter eine gute Wirkung zur Verbesserung der Prostataentzündungssymptome und findet in der klinischen Anwendung weite Verbreitung.