Das Thema Erektile Dysfunktion (ED) ist für viele Männer nach wie vor ein Tabu.

Tatsächlich ist ED weit verbreitet. Laut dem "Blaubuch Gesundheit China, Zeitalter des Glücks" liegt die Gesamtprävalenz von ED bei Männern in China bei 49,69 %, was bedeutet, dass fast die Hälfte der chinesischen Männer von ED betroffen ist. Besorgniserregend ist, dass ED auch unter jüngeren Männern zunimmt; die Prävalenz bei Männern unter 30 Jahren beträgt 20,86 %.

Diese drei Anzeichen können auf ED hindeuten

Die Diagnose ED basiert auf drei Hauptkriterien: Schwierigkeiten, eine Erektion zu erreichen, unzureichende Steifheit und vorzeitiges Erschlaffen.

Wenn Männer während des Geschlechtsverkehrs Schwierigkeiten haben, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten, oder wenn die Erektion während des Aktes nachlässt, könnte dies ein Zeichen für ED sein. Wenn diese Probleme über mehr als drei Monate bestehen, ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen, um eine Diagnose zu erhalten.


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Was verursacht ED? Entgegen der landläufigen Meinung ist es nicht eine "Nierenschwäche". Die Ursachen für ED sind vielfältig, wie Depressionen, Angstzustände oder Druck in Familie und Beruf. Auch ungesunde Lebensgewohnheiten wie Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel sind häufige Risikofaktoren.

Darüber hinaus haben chronische Grunderkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen erhebliche Auswirkungen auf die männliche Sexualfunktion.

Behandlung von ED: Tadalafil oder Sildenafil?

Viele Männer empfinden eine enorme psychische Belastung, wenn sie feststellen, dass sie "versagen". Minderwertigkeitsgefühle und Selbstvorwürfe kommen auf... doch oft scheuen sie aus Scham den Arztbesuch.

Laut dem Blaubuch suchen nur 20,9 % der Männer mit sexuellen Funktionsstörungen aktiv ärztliche Hilfe auf.

ED beeinträchtigt nicht nur das Familienleben, sondern kann auch die kardiovaskuläre Gesundheit beeinflussen. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass ED ein unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist.

Es ist wichtig, ED offen zu begegnen und eine frühzeitige Diagnose und Behandlung anzustreben, um die Probleme zu lösen und ein erfüllteres Sexualleben zu erreichen.

Klinisch gesehen sind PDE5-Hemmer die von den deutschen Leitlinien empfohlene First-Line-Therapie bei ED und werden üblicherweise als initiale Behandlungsoption empfohlen.

Sie wirken, indem sie das Enzym PDE5 hemmen, was zur Relaxation der glatten Muskulatur im Schwellkörper führt und den Blutfluss in die Penisarterien erhöht, wodurch die Erektion gefördert wird.

Sildenafil und Tadalafil sind gängige PDE5-Hemmer. Doch worin unterscheiden sich diese beiden Medikamente?

Und warum steigt die Verschreibungsrate von Tadalafil in letzter Zeit stetig an? Am Beispiel von Tadalafil (Jingo) werden die Unterschiede zwischen den beiden Wirkstoffen erläutert:

Dosierung und Anwendung:Sildenafil und Tadalafil (Jingo) werden typischerweise als Bedarfsmedikation vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. Die Startdosis von Sildenafil beträgt 25 mg und kann je nach Bedarf auf maximal 100 mg gesteigert werden. Bei Tadalafil wird eine Startdosis von 10 mg empfohlen, die später in Absprache mit dem Arzt angepasst werden kann. Zusätzlich zur bedarfsweisen Einnahme vor dem Geschlechtsverkehr gibt es für Tadalafil (Jingo) auch eine Langzeitanwendung mit einer täglichen Dosis von 5 mg. Diese kontinuierliche Einnahme hilft, einen konstanten Wirkstoffspiegel im Blut aufrechtzuerhalten und kann so langfristig sowohl physische als auch psychische Aspekte verbessern.


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Wirkdauer:Tadalafil (Jingo) wirkt bis zu 36 Stunden lang. Das bedeutet, dass der Patient in diesem Zeitraum bei sexueller Stimulation jederzeit Geschlechtsverkehr haben kann, ohne den Zeitpunkt der Einnahme genau abpassen zu müssen, was den psychischen Druck verringert. Sildenafil wird in der Regel 1 Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen und wirkt etwa 3–5 Stunden, was eine geringere zeitliche Flexibilität bedeutet.

Einfluss von Nahrung und Alkohol:Tadalafil (Jingo) wirkt auch nach dem Konsum kleiner Mengen Alkohol oder fettreich