Steht Alzheimer mit Cholinmangel in Verbindung? Ärzte: Statt ständig Walnüsse zu essen, sollten Sie lieber diese 3 Lebensmittel häufiger zu sich nehmen, um das Gehirn zu entlasten
Der 64-jährige Herr Li hat in letzter Zeit das Gefühl, dass sein Gedächtnis nicht mehr so gut ist wie früher. Vor wenigen Minuten hat er noch Wasser im Küche gekocht, doch im nächsten Moment hat er vergessen, ob er den Herd ausgeschaltet hat, nachdem das Wasser kochte. Beim Einkauf von Sojasauce lässt er auch oft seine Brieftasche zu Hause liegen. Nachdem die Familie von den Nachbarn gehört hat, dass „Walnüsse gut für das Gehirn sind“, bereiten sie Herrn Li täglich eine Handvoll Walnüsse zu.
Ein halbes Jahr ist vergangen, die Walnussschalen haben sich in einer Ecke des Hauses angehäuft, doch Herr Lis Gedächtnisprobleme haben sich nicht gebessert, sondern scheinen sich sogar etwas verschlimmert zu haben. Die Familienmitglieder fragen sich: Hilft das Walnussessen wirklich nicht, oder liegt das Problem woanders? Gibt es wissenschaftlichere Methoden, um die Alterung des Gehirns zu verlangsamen?
Tatsächlich sind Fälle wie der von Herrn Li in vielen Familien keine Seltenheit. Viele Menschen glauben, dass der regelmäßige Verzehr von Walnüssen und Nüssen ausreicht, um das Gehirn vor dem Albtraum „Alzheimer“ zu schützen. Aber entspricht das wirklich der medizinischen Realität?
Ist Demenz wirklich nur einfaches "Vergessen", das man mit dem Verzehr von Nüssen leicht vermeiden kann? Dazu weisen Neurologen ausdrücklich darauf hin: Die Aufmerksamkeit auf Schlüsselnährstoffe wie Cholin zu richten, ist verlässlicher als blindlings "Walnüsse zu ergänzen"!
Laut Daten des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und -prävention liegt die Inzidenzrate der Alzheimer-Krankheit (d.h. Demenz) in der chinesischen Bevölkerung über 60 Jahren bereits bei 6 %–8 %, was weltweit an der Spitze steht. Angesichts einer so ernsten gesundheitlichen Herausforderung – wie sollten wir unser Gehirn eigentlich schützen?
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Heute entschlüsseln wir wissenschaftlich für Sie: die Wahrheit über die gehirnstärkende Wirkung von Walnüssen und die richtigen "3 Dinge", um das Gehirn zu entlasten.
Reicht es wirklich aus, Walnüsse zur Vorbeugung von Alzheimer zu essen?
Zunächst enthalten Walnüsse zwar tatsächlich reichlich antioxidative Substanzen wie α-Linolensäure und Vitamin E, die eine gewisse erhaltende Wirkung auf die Gehirngesundheit haben. Aber viele übersehen, dass der größte unsichtbare Risikofaktor für Demenz der Mangel an Cholin ist.
Ärzte weisen darauf hin, dass der vom Körper benötigte Cholin ein Ausgangsstoff für die Synthese von Acetylcholin ist – einem wichtigen Neurotransmitter im Gehirn.
Bei Cholinmangel nimmt die Effizienz der Signalübertragung ab, was sich auf Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit auswirkt. Klinische Beobachtungen zeigen, dass etwa 40% der Alzheimer-Patienten niedrige Cholinspiegel aufweisen.
Obwohl Walnüsse nährstoffreich sind, ist ihr Cholingehalt nicht hoch. Eine langfristige, ausschließliche Abhängigkeit von Walnüssen zur Gehirnstärkung hat daher tatsächlich begrenzte Wirkung.
Eine Harvard-Studie mit über 6000 älteren Erwachsenen ergab: Personen mit ausreichender Cholinzufuhr in der Ernährung haben ein geringeres Risiko für kognitive Beeinträchtigungen.
Personen, die sich an eine zucker- und fettreiche Ernährung gewöhnt haben, regelmäßig rauchen und Alkohol konsumieren, jedoch wenig Eier, Milch und Fleisch zu sich nehmen, weisen ein deutlich erhöhtes Risiko für Demenz auf, was eng mit einem Cholinmangel zusammenhängt. Daher sollte man, um das Gehirn wirklich zu „entlasten“, nicht nur auf Walnüsse setzen, sondern auch die richtigen „Helfer mit hohem Cholingehalt“ finden.
Halten Sie sich an eine wissenschaftliche Ernährung und bevorzugen Sie diese 3 Lebensmittelgruppen – Ihr Gehirn könnte 3 große Veränderungen erfahren
Medizinische Experten empfehlen, anstatt täglich Walnüsse zu essen, lieber cholinreiche Lebensmittel in angemessener Menge zu sich zu nehmen und durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen den Zustand des Gehirns stabiler zu halten. Die folgenden drei Lebensmittel sollten auf keinen Fall fehlen:
Eier (insbesondere das Eigelb)
Eier gelten als „natürliches Cholinlager“. Ein mittelgroßes Eigelb enthält bis zu 125–150 mg Cholin. Der tägliche Verzehr von 1–2 Eiern kann den Cholinbedarf der meisten älteren Menschen decken.
Studien zeigen, dass ältere Erwachsene, die regelmäßig Eier essen, ein um etwa 21,6 % geringeres Risiko für Gedächtnisverlust haben. Menschen mit Hyperlipidämie oder besonderen gesundheitlichen Bedingungen sollten jedoch die Aufnahmemenge gemäß ärztlicher Anweisung wählen.
Mageres Fleisch und tierische Leber
Mageres Schweinefleisch, Hühnchen, Rindfleisch und andere tierische Fleischsorten sind reich an Cholin und hochwertigem Eiweiß. Besonders tierische Leber, wie Schweineleber oder Hühnerleber, kann bis zu 194 mg Cholin pro 100 Gramm enthalten.
Eine angemessene Aufnahme kann nicht nur die Leber stärken, sondern auch das Gehirn effektiv schützen. Es ist jedoch wichtig, den Verzehr auf nicht mehr als zweimal pro Woche zu beschränken und mit Gemüse zu kombinieren, um eine übermäßige Cholesterinaufnahme zu vermeiden.
Milch und Milchprodukte
Milch und Milchpulver sind eine Quelle für hochwertiges Protein und verschiedene B-Vitamine. Pro 100 Milliliter Milch beträgt der Cholingehalt 14-24 mg, was sich für den täglichen, über den Tag verteilten Verzehr eignet. Produkte wie hochproteinhaltiges Milchpulver oder Molkenproteinisolat werden besser verdaut und aufgenommen und sind daher für ältere Menschen mit durchschnittlicher Verdauungsfunktion geeignet.
Neben diesen drei Kategorien können auch Tiefseefische (reich an Gehirn-DHA) und Sojaprodukte in Maßen verzehrt werden, um Neuronen zu "entlasten" und das Gehirn zu pflegen.
Viele Menschen wissen nicht, dass übermäßige Abhängigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln und unkontrollierter Verzehr von Walnüssen stattdessen Verdauungsprobleme verursachen kann. Es ist besser, die oben genannten drei alltäglichen Lebensmittel in Maßen zu essen. Gleichzeitig ist eine ausgewogene Ernährung, wenig Salz und Zucker sowie der Verzicht auf übermäßiges Essen die wahre "Grundlage für die Gesundheit des Gehirns".
Lebensgewohnheiten sind ebenso wichtig – diese Details lassen das Gehirn "frei atmen"
Nahrung ist die Grundlage, aber gute Gewohnheiten sind ebenfalls entscheidend. Zahlreiche klinische Nachuntersuchungen zeigen, dass die Umsetzung dieser Punkte im Alltag den Fortschritt von Demenz erheblich verlangsamen wird:
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Regelmäßiger Tagesablauf und Bewegung: Schnelles Gehen/Tanzen ≥150 Minuten pro Woche kann die Hirndurchblutung effektiv verbessern und das kognitive Niveau steigern. Square Dance, Jogging und leichtes Yoga eignen sich für die überwiegende Mehrheit der älteren und mittleren Erwachsenen.
Gehirn und Sozialkontakte nutzen: Regelmäßiges Gespräch mit Familie und Freunden, Teilnahme an Gruppenaktivitäten und das Spielen von Denkspielen helfen, die Gehirnaktivitätsbereiche zu stimulieren und das Risiko von "Use it or lose it" zu verringern.
Positive Einstellung, Vermeidung von übermäßiger Angst: Zu viel Stress kann leicht zu Schäden an Gehirnzellen führen. Eine optimistische und positive Stimmung sowie die Bereitschaft, um Hilfe zu bitten, tragen zum Gleichgewicht der Neurotransmitter bei.
Kontrolle der "drei Hochs" (Bluthochdruck, hoher Blutzucker, hohe Blutfette): Statistiken zufolge leiden über 80 % der Alzheimer-Patienten an chronischen Grunderkrankungen. Regelmäßige Untersuchungen und die Einnahme von Medikamenten nach ärztlicher Verordnung sind der erste Schritt zum Schutz des Gehirns.