Die Wahrscheinlichkeit, an sekundären Erkrankungen zu erkranken, sinkt deutlich. Längere Bettruhe ist für Schlaganfallpatienten ein "unsichtbarer Killer", der leicht zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie Lungenentzündung und tiefer Venenthrombose führen kann.

Wie geht man richtig spazieren? So erzielt man die beste Wirkung – Ärzte geben 3 Empfehlungen

Gehen Sie schrittweise vor: Beginnen Sie mit mindestens 10 Minuten und steigern Sie die Dauer täglich allmählich auf 30 Minuten. Halten Sie eine moderate Schrittlänge und ein langsames Tempo ein, bei dem Sie normal sprechen können (d.h. "Sie können sprechen, aber nicht singen"). Vermeiden Sie hastiges Gehen und Überanstrengung.

Wählen Sie eine ebene und sichere Strecke, meiden Sie steile Hänge, Treppen oder rutschige Böden. Idealerweise lassen Sie sich von einem Familienmitglied begleiten, um sicherzustellen, dass im Notfall sofort Hilfe geleistet werden kann. Tragen Sie rutschfeste und bequeme Schuhe, um das Risiko von Stürzen und Verstauchungen zu verringern.

Dann regelmäßig Blutdruck, Herzfrequenz und körperliche Veränderungen überwachen. Bei Schwindel, Engegefühl in der Brust, Schwäche oder Atemnot vor oder nach dem Spaziergang sofort aufhören. Notfallsmedikamente bei sich tragen, regelmäßige Nachuntersuchungen durchführen, individuelle ärztliche Ratschläge befolgen und sich nicht überfordern.