Onkel Zhang ist seit fünf Jahren im Ruhestand und lebt seinen Alltag nach einem festen Rhythmus, mit einer einzigen Ausnahme: seine "Nachlässigkeit" beim Essen. Manchmal schlingt er sein Essen herunter, während er am Handy scrollt; manchmal hat er ständig gesellschaftliche Verpflichtungen, isst üppige Fleisch- und Fischgerichte und hört erst auf, wenn sein Bauch sich voll anfühlt.

Bei einer zufälligen Gesundheitsuntersuchung runzelte der Arzt beim Blick auf seine Befunde die Stirn: "Ihre Gesundheitswerte sind sehr besorgniserregend, so kann es nicht weitergehen!" Onkel Zhang erschrak zutiefst und wurde sich plötzlich bewusst, dass er ausgerechnet das "Essen" im Alltag am meisten vernachlässigt hatte.

Essen – etwas, das jeder Mensch auf der Welt täglich wiederholt tun muss – scheint die gewöhnlichste Sache der Welt zu sein. Doch genau in dieser alltäglichsten Kleinigkeit verbirgt sich ein großes Geheimnis, das über die Lebenserwartung entscheidet.

Studien zeigen: Die Essgewohnheiten eines Menschen können tatsächlich seinen Gesundheitszustand widerspiegeln und sogar in gewissem Maße die Lebensdauer beeinflussen. Haben Sie sich auch schon gefragt, warum einige ältere Menschen ein langes, gesundes Leben führen, während andere häufig krank werden? Die Antwort liegt eigentlich in einigen Details ihres Essverhaltens, die bereits deutlich sichtbar sind.

Welche gesundheitlichen "Geheimcodes" verbergen sich also im Essverhalten? Insbesondere die vier Essgewohnheiten, die häufig bei Menschen mit kürzerer Lebenserwartung zu finden sind – ist die dritte vielleicht auch bei Ihnen zutreffend? Lesen Sie weiter, vielleicht finden Sie hier den Schlüssel, um "länger zu leben".

Beeinflussen Essgewohnheiten wirklich die Lebensspanne? Was sagen Ärzte und Wissenschaftler?

Viele Menschen denken, dass schnelles und beiläufiges Essen in Ordnung ist, solange man satt wird. Klinische Daten zeigen jedoch, dass langfristig schlechte Essgewohnheiten wichtige Auslöser für Bluthochdruck, Diabetes, Fettleber und Erkrankungen des Verdauungssystems sind. Laut einer nationalen Gesundheitsdaten-Untersuchung wiesen fast 80 % der Patienten mit chronischen Erkrankungen vor Ausbruch der Krankheit deutlich ungesunde Ernährungsgewohnheiten auf.

Eine groß angelegte Follow-up-Studie der Harvard Medical School ergab: Menschen, die zu schnell essen, eine einseitige Ernährung haben oder in einer ungünstigen Essatmosphäre speisen, haben ein um 23,8 % erhöhtes Risiko, innerhalb der nächsten 10 Jahre an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, und ihre Lebenserwartung ist tendenziell kürzer.

Darüber hinaus weist die Ernährungskommission der Chinesischen Medizingesellschaft darauf hin, dass gutes Essverhalten – wie maßvolles Essen, gründliches Kauen, ausgewogene Nährstoffzusammensetzung sowie eine ruhige und angenehme Essatmosphäre – dazu beiträgt, die Häufigkeit von Stoffwechselerkrankungen zu verringern und die Alterung des Körpers zu verzögern. Wenn jedoch über längere Zeit die folgenden vier "schlechten Essgewohnheiten" auftreten, ist besondere Vorsicht geboten: Sie stehlen buchstäblich Ihre Gesundheit.

Menschen mit geringer Lebenserwartung weisen häufig diese 4 Ernährungsmerkmale auf – treffen welche auf Sie zu?

Essen zu schnell, Mahlzeit in weniger als zehn Minuten verschlungen

Hören wir nicht oft scherzhaft sagen: "Wer hat schon Zeit zum gründlichen Kauen, nur Windeseile macht Spaß!" Doch in Wirklichkeit belastet zu schnelles Essen durch unzureichendes Kauen den Magen-Darm-Trakt erheblich, führt zu Ungleichgewichten in der Insulinausschüttung und erhöht das Risiko für Fettleibigkeit und Diabetes. Autoritative Studien zeigen: Eine Verdoppelung der Essgeschwindigkeit steigert das Fettleibigkeitsrisiko um 86 % und das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse um 18,3 %.

Essen ohne Plan, während man mit dem Handy spielt/fern sieht

Moderne Menschen essen oft in einer "lebhaften" Atmosphäre, mit Fernseher und Handy stets in Reichweite. Doch genau diese abgelenkte Art des Essens führt dazu, dass wir unbewusst mehr Nahrung zu uns nehmen. Medizinische Beobachtungen zeigen: Personen, die während des Essens ihr Handy benutzen, nehmen pro Mahlzeit 15 % mehr Kalorien auf als diejenigen, die sich auf das Essen konzentrieren. Dies führt zu unzureichender Verdauung und einem höheren Risiko für Blähungen und Verdauungsstörungen. Langfristig kann dies auch das "Sättigungszentrum" im Gehirn beeinträchtigen und das Risiko für Fettleibigkeit und hohen Blutzucker erhöhen.

Einseitige Ernährung, wenig Gemüse, zu viel Fleisch

Manche Menschen neigen besonders zu einseitiger Ernährung: Sie konsumieren große Mengen an Kohlenhydraten, essen ständig Fleisch und nehmen über Tage hinweg kein frisches Gemüse zu sich. Tatsächlich kann eine unzureichende Aufnahme von Ballaststoffen und eine zu fettreiche Ernährung zu Darmfunktionsstörungen führen und die Belastung durch chronische Krankheiten erhöhen. Ernährungsdaten zeigen: Personen, die täglich weniger als 400 g Obst und Gemüse zu sich nehmen, haben ein um 21,5 % höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als diejenigen, die die empfohlene Menge erreichen.

Essen bis zur Völlerei, ohne Maß zu halten

"Bis zur Erschöpfung essen" ist zum Standard während der Feiertage geworden, doch häufiges Überessen erhöht tatsächlich den Blutzuckerspiegel nach den Mahlzeiten und die Triglyceridwerte, was die Bauchspeicheldrüse und das Herz schädigt. Eine Untersuchung des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und -prävention zeigt, dass fast 60 % der übergewichtigen und fettleibigen Menschen die Gewohnheit des "Völlerns" haben, wobei das damit verbundene Sterberisiko um etwa 24,8 % steigt.

Wie viele dieser Gewohnheiten treffen auf Sie zu? Unterschätzen Sie sie nicht, denn mit der Zeit werden die "Langlebigkeitskurven" des Herz-Kreislauf-Systems, des Verdauungstrakts, des Stoffwechsels und mehr unbemerkt gesenkt.

Wie kann Essen zum "Langlebigkeitscode" werden? Notieren Sie sich diese vier Tipps

Um gesund zu essen und länger zu leben, müssen Sie aktiv Ihre Ernährungsweise anpassen. Gute Gewohnheiten zu entwickeln ist nicht schwer, der Schlüssel liegt darin, bei jeder Mahlzeit etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Verlangsamen Sie die Essgeschwindigkeit, mindestens 15-20 Minuten pro Mahlzeit

Langsames Essen hilft, die Nahrung im Mund gründlich zu verdauen und ermöglicht dem Gehirn, das "Satt"-Signal besser zu empfangen. Es wird empfohlen, jeden Bissen 20-30 Mal zu kauen, wodurch Symptome wie Völlegefühl nach dem Essen und saures Aufstoßen um 13,7 % reduziert werden können.

Konzentrieren Sie sich beim Essen am Tisch und vermeiden Sie "Essen während des Spielens"

Konzentrieren Sie sich während der Mahlzeit auf das Essen und halten Sie sich vorübergehend von elektronischen Geräten fern. Ernährungsexperten empfehlen, eine warme und ruhige Essumgebung zu schaffen, um Heißhungerattacken und emotionales Essen zu reduzieren, was die Kalorienaufnahme pro Mahlzeit um etwa 100 kcal verringern kann.

Vielfältige Ernährungsstruktur mit ausgewogenem Gemüse-, Getreide- und Proteinkonsum

Gemüse umarmen, nicht wählerisch sein, einfache Kombination aus Fleisch und Gemüse. Befolgen Sie den "Chinesischen Ernährungspagoden für eine ausgewogene Ernährung", stellen Sie täglich sicher, dass die drei Hauptbestandteile - Grundnahrungsmittel + Gemüse + Protein - vorhanden sind, und es wird empfohlen, täglich ≥400g Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

In Maßen aufhören, bei sieben oder acht Punkten Sättigung die Hände stillhalten

Bei jeder Mahlzeit nur bis zu einem leichten Sättigungsgefühl essen, dann aufhören. Studien zeigen, dass das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen, Diabetes, koronare Herzkrankheiten und andere Erkrankungen bei "Acht-Punkte-Sättigungs-Personen" signifikant sinkt und die durchschnittliche Lebenserwartung im Vergleich zu "Völlerei-Personen" um 6,8 Jahre höher ist.