Arzt: Bei Menschen mit Hirninfarkt deuten das Fehlen dieser 5 Zustände darauf hin, dass es nicht schlimm ist und man beruhigt sein kann!
Am frühen Morgen joggte der alte Xu wie gewohnt unten im Wohngebiet, seine Schritte waren sicher, sein Gesichtsausdruck entspannt. Doch erst letzten Monat, nach Abschluss der Vorsorgeuntersuchung, erhielt er einen beunruhigenden Befund: „Hirninfarkt“ (zerebraler Infarkt). Plötzlich rieten ihm Verwandte und Freunde übereinstimmend, das Training einzustellen und sich nicht zu überanstrengen.
Auch der alte Xu konnte seine Besorgnis kaum verbergen und litt zeitweise unter Schlaflosigkeit. Gerade als seine Angst groß war, gab ihm sein behandelnder Arzt mit einem Satz Zuversicht zurück: „Manche Hirninfarkte sind tatsächlich nicht so schwerwiegend, wie Sie denken! Wenn Sie in letzter Zeit nicht unter diesen fünf Zuständen leiden, ist das Problem nicht gravierend — Sie können beruhigt sein.“
Haben Sie so etwas schon einmal gehört? Bedeutet ein Hirninfarkt dann etwa doch nicht automatisch eine „tickende Zeitbombe“? Wir neigen dazu zu glauben, ein Hirninfarkt gleiche zwangsläufig Lähmung, Aphasie und der Unfähigkeit, den Alltag selbst zu bewältigen — doch entspricht das der Wahrheit?
Heute, anhand aussagekräftiger medizinischer Daten, lichten wir den Nebel und geben Ihnen Aufschluss über das tatsächliche Risiko eines Hirninfarkts sowie darüber, wie Sie jeden Tag wissenschaftlich fundiert und sicher gestalten können.
Was ist ein Hirninfarkt? Besteht Anlass zur Panik? Der Arzt sagt Folgendes
Gehirninfarkt, einfach gesagt, bedeutet, dass ein Blutgefäß im Gehirn „verstopft“ ist, wodurch lokalische Ischämie und Hypoxie auftreten und die neurologische Funktion beeinträchtigt wird. Tatsächlich ist das Auftreten von „Gehirninfarkten“ in bildgebenden Befunden bei körperlichen Untersuchungen von älteren Menschen nicht ungewöhnlich.
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Ärzte weisen darauf hin: Etwa einer von fünf Senioren über 60 Jahren weist in der Bildgebung einen Hinweis auf einen „alten Herd“ eines Gehirninfarkts auf.
Diese „alten“ Hirninfarktherde gehören größtenteils zu asymptomatischen „kleinen Schlaganfällen“ oder „versteckten Hirninfarkten“ und bedeuten nicht zwangsläufig eine Behinderung; ein beträchtlicher Teil der Betroffenen kann jahrelang stabil leben, sofern das Gesundheitsmanagement gut ist.
Warum sind viele Menschen nach der Diagnose eines Gehirninfarkts außergewöhnlich ängstlich? Zum einen wegen kognitiver Fehlannahmen, die Hirninfarkt mit Lähmung oder Alzheimer gleichsetzen; zum anderen wegen Sorgen um zukünftige medizinische Versorgung, Rehabilitation und Lebensqualität.
Tatsächlich sind nicht alle Hirninfarkte gleichbedeutend mit katastrophalen Folgen. Die Pekinger Union-Krankenhaus (Peking Xiehe), die Neurologie-Sektion der Chinesischen Medizinischen Gesellschaft und andere Autoritäten betonen wiederholt: „Bei Entdeckung eines Hirninfarkts ohne Auftreten von Funktionsstörungen ist die Langzeitprognose gut.“
Fehlen die folgenden 5 Symptome, ist das Problem nicht gravierend und man kann beruhigt sein
Welche Art von Hirninfarkt ist wirklich gefährlich? Nach Auswertung zahlreicher Fälle stellten erfahrene Ärzte fest: Für die Beurteilung der Prognose eines Hirninfarkts ist entscheidend, ob eine der folgenden fünf ‚Warnsituationen‘ auftritt. Wenn keine davon vorliegt, bedeutet dies, dass die Kernfunktionen des Gehirns nicht geschädigt sind; das alltägliche Leben ist weitgehend unbeeinträchtigt, man kann weitgehend beruhigt sein.
Kein wiederholtes Schwindelgefühl, keine Bewusstseinsstörungen oder plötzliche Ohnmachtsanfälle
Tritt anhaltender, wiederkehrender Schwindel auf oder kommt es sogar zu Bewusstseinsveränderungen oder Synkopen, ist auf eine starke Beeinträchtigung der Gehirndurchblutung zu achten. Im Gegensatz dazu haben die meisten Patienten mit alten (chronischen) Hirninfarkten im Alltag keine Schwindel- oder Ohnmachtsanfälle; die klinische Nachbeobachtung zeigt eine gute Prognose in über 82 % der Fälle.
Keine Hemiparese, keine Störung der Gliedmaßenbewegung
Lähmung, Schwäche in Armen und Beinen, einseitige Körpertaubheit sind die wichtigsten Hinweise darauf, dass ein Schlaganfall das motorische Nervensystem beeinträchtigt. Wenn die alltägliche Mobilität normal ist und keine einseitige Schwäche der Extremitäten vorliegt, betrifft der überwiegende Teil älterer Hirninfarkte nicht das motorische Zentrum. Daten zeigen, dass bei über 80 % der Personen mit einem „asymptomatischen Hirninfarkt“ die Fähigkeit zum selbständigen Leben nach 3 Jahren nicht signifikant abnimmt.
Keine Sprechstörungen oder ausgeprägten Schluckstörungen vorhanden
Wenn ein Hirninfarkt das Sprachzentrum betrifft, können undeutliche Sprache, Kommunikationsstörungen oder Schluckstörungen auftreten. Wenn normales Sprechen und Essen möglich sind, deutet das darauf hin, dass die Läsion keine wichtigen Nervenbahnen betrifft. Eine Auswertung ambulanter Fälle am Xiehe-Krankenhaus (Peking Union Medical College Hospital) hat ergeben, dass bei Fehlen solcher Symptome das spätere Risiko für einen akuten Schlaganfall unter 9 % liegt.
Keine wiederkehrende Mundwinkelverkrümmung, Sehstörung oder Doppeltsehen
Periodisches Abweichen der Mundwinkel im Gesicht, verschwommenes Sehen oder Doppelbilder erfordern Wachsamkeit gegenüber einer fortschreitenden Verschlusskrankheit wichtiger intrakranieller Gefäße. Die große Mehrheit alter, kleiner Hirninfarkte zeigt bildgebende Veränderungen, geht im Alltag jedoch mit keinerlei funktionellen neurologischen Ausfällen einher.
Kein anhaltendes Gliedmaßenzucken, keine Epilepsieanamnese
Ein Hirninfarkt kann auch sekundär zu Epilepsie führen. Wenn keine vorherigen Krampfanfälle bekannt sind und die Symptome stabil sind, deutet das darauf hin, dass das Infarktareal klein ist und keine leicht erregbaren Nervengewebe betroffen sind. Klinische Daten zeigen, dass bei Patienten mit Hirninfarkt ohne Epilepsieanamnese die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Schlaganfalls innerhalb der nächsten 5 Jahre nur 7,8 % beträgt, deutlich niedriger als bei Personen mit Krampfanfallanamnese.
Vielleicht fragst du dich: Warum haben manche Menschen ein „Hirninfarktareal“, ohne dass sie irgendwelche Beschwerden haben? Tatsächlich kann die medizinische Bildgebung nur eine „lokal verminderte/fehlende Durchblutungsanzeige“ zeigen, muss aber nicht zwangsläufig eine tatsächliche Funktionsstörung bedeuten.
Zumal das Gehirn eine „kollaterale Durchblutung“ besitzt: Bei Verschluss eines kleinen Areals wird die Durchblutung häufig von umliegenden Gefäßen übernommen, wodurch die Vitalität der Neurone erhalten bleibt. Das ist wie eine Hauptstraße, die auf ein kleines Schlagloch stößt und wo die Nebengassen rechtzeitig den Verkehr ableiten können.
Da ein Hirninfarkt nicht unbedingt „sofort explodiert“, was sollte man im Alltag tun
Selbst wenn die aktuellen Symptome nicht ausgeprägt sind, darf man keinesfalls nachlässig werden. Autoritäre Empfehlungen besagen, dass wissenschaftliche Managementmaßnahmen und Interventionen eine wirksame Prävention gegen die Verschlechterung eines zerebralen Infarkts und die Verzögerung eines Schlaganfalls bieten können. Die folgenden fünf Maßnahmen müssen unbedingt umgesetzt werden:
Kontrolle der drei Risikofaktoren, besonders Blutdruck stabil unter 130/80 mmHg: Bluthochdruck, Diabetes und Hyperlipidämie sind die "drei Hauptverursacher" von zerebralen Gefäßverschlüssen. Studien belegen, dass bei Patienten mit Hirninfarkt eine langfristige Blutdruckeinstellung unter 130/80 mmHg die Schlaganfallrate innerhalb von drei Jahren um 27 % senkt.
Raucherstopp und Alkoholeinschränkung zur Sicherung der Gefäßdurchgängigkeit: Rauchen fördert Arteriosklerose, Alkohol erhöht das Risiko eines plötzlichen Schlaganfalls. Eine epidemiologische Nachuntersuchung des Nanjing Brain Hospital zeigte: Bei dauerhaftem Nichtrauchen und mindestens fünfjährigem Alkoholverzicht sinkt die Rezidivrate des Schlaganfalls um 18,3 %.
Rationale Medikamenteneinnahme, nicht eigenmächtig absetzen oder wechseln: Unter ärztlicher Anleitung sollten Thrombozytenaggregationshemmer, Lipidsenker, Antihypertensiva und ähnliche Medikamente eingenommen werden. Eigenmächtiges Absetzen der Medikamente kann das Rezidivrisiko um mehr als 50 % erhöhen. Treten während der Behandlung Beschwerden auf, ist umgehend der zuständige Arzt zu informieren.
Ausgewogene Ernährung, leichte Kost, viel Obst und Gemüse, kaliumreich und salzarm: Täglich ausreichend frische Gemüse verzehren, die Hauptnahrungsmittel „grob und fein kombiniert“, die tägliche Kochsalzaufnahme auf unter 5 g begrenzen, kann das Schlaganfallrisiko um 12,5 % senken. Drei feste Mahlzeiten zu festen Zeiten einhalten, auf übermäßiges Essen und Trinken verzichten.
Angemessene Bewegung, Gewicht halten: Regelmäßiges zügiges Gehen, Tai Chi, Schwimmen und andere mäßig intensive Aktivitäten, insgesamt 150 Minuten pro Woche, können die Herz-Kreislauf- und Hirnfunktionen stärken. Ein Body-Mass-Index unter 24 trägt dazu bei, die metabolische Belastung zu reduzieren.