Knieprobleme bei älteren Menschen, insbesondere Meniskusverletzungen, werden häufig zu einem Hindernis für ihre täglichen Aktivitäten. Der Meniskus fungiert als wichtige Pufferstruktur im Kniegelenk, und sein Gesundheitszustand steht in direktem Zusammenhang mit unserer Bewegungsfähigkeit und Lebensqualität.

Meniskusschäden treten nicht ohne Grund auf. Viele alltägliche Kleinigkeiten, die wir oft übersehen, können unbeabsichtigt zu schwerwiegenden Folgen führen. Welche Faktoren erfordern besondere Aufmerksamkeit?

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Sehen wir uns gemeinsam den Gesundheitshinweis von Dr. Cao Guanglei, leitender Arzt der Abteilung für Knieerhaltende Chirurgie am Jishuitan-Krankenhaus in Peking, für eine Patientin an. Ihr Meniskusriss wurde durch eine alltägliche Handlung verursacht, die für uns völlig normal erscheint.


Alterung des Meniskus: Die unvermeidliche natürliche Abnutzung

Mit zunehmendem Alter lassen die Körperfunktionen allmählich nach, und der Meniskus bildet dabei keine Ausnahme. Die Alterung führt zu einer verminderten Elastizität und erhöhten Sprödigkeit des Meniskus, was ihn anfälliger für Schäden bei alltäglichen Belastungen macht. Diese natürliche Abnutzung ist einer der nicht zu vernachlässigenden Gründe für Meniskusverletzungen bei älteren Menschen.

Wie im obigen Video bei Frau Li (Pseudonym) dargestellt, war die altersbedingte Degeneration des Meniskus die Grundlage, die ihn anfällig für Verletzungen machte.

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Übergewicht: Eine schwere Belastung für das Kniegelenk

Übergewicht ist ein weiterer wesentlicher Auslöser für Meniskusverletzungen bei älteren Menschen. Ein zu hohes Körpergewicht erhöht nicht nur die Gesamtbelastung der Kniegelenke, sondern setzt den Meniskus auch einem größeren Druck aus. Langfristig führt dies zu Abnutzung und Schäden am Meniskus, die die Funktion des Kniegelenks erheblich beeinträchtigen.

Aufgrund eines gesunkenen Grundumsatzes und Ernährungsgewohnheiten neigen ältere Menschen oft zu Gewichtszunahme; auch bei Frau Li spielte dieser Faktor eine Rolle.

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Das Tragen schwerer Lasten: Die versteckte Gefahr beim Enkelkinder-Hüten

Neben Alterung und Übergewicht ist das regelmäßige Tragen schwerer Lasten ein weiterer wichtiger Faktor für Meniskusschäden. Damit sind nicht nur das Heben von Gegenständen gemeint, sondern auch alltägliche Aktivitäten wie das Tragen von Kindern oder das Schleppen von Einkaufstaschen.

So musste Frau Li während der Betreuung ihres Enkels häufig das Kind tragen, was ihre Kniegelenke über längere Zeit belastete und den Verschleiß sowie Schäden am Meniskus beschleunigte – ein typisches Beispiel.

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Es ist wichtig zu beachten, dass Schäden am Meniskus durch das Tragen schwerer Lasten nicht allein auf das erhöhte Gewicht zurückzuführen sind. Bei Aktivitäten wie dem Tragen eines Kindes können die Körperhaltung und die Kraftverteilung in den Beinen älterer Menschen die Belastung des Meniskus beeinflussen.

Zum Beispiel kann unzureichende Beinkraft oder eine ungünstige Haltung zu einer Schiefstellung des Kniegelenks führen, wodurch sich die Belastung des Meniskus auf eine Seite konzentriert und das Verletzungsrisiko steigt. Betont werden muss jedoch, dass diese Schiefstellung häufiger auf natürliche Beinfehlstellungen (wie X-Beine oder O-Beine) oder muskuläre Dysbalancen bei älteren Menschen zurückzuführen ist als auf reine Haltungsprobleme.

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Wie können ältere Menschen Meniskusverletzungen vorbeugen?


Angesichts der genannten Ursachen können folgende vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden:

1. Gewicht kontrollieren: Halten Sie ein gesundes Körpergewicht, um die Belastung der Kniegelenke zu verringern.

2. Beinmuskulatur stärken: Durch geeignete Übungen wie gestrecktes Beinheben, seitliches Beinheben oder Wandhocken können Sie die Muskulatur um das Kniegelenk kräftigen und die Gelenkstabilität verbessern.

3. Schweres Tragen vermeiden: Reduzieren Sie Aktivitäten wie das Tragen von Kindern oder schweren Gegenständen, um übermäßigen Druck auf die Kniegelenke zu vermeiden.

4. Regelmäßige Untersuchungen: Lassen Sie Ihre Kniegelenke regelmäßig überprüfen, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.